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Drumlins
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Auch unter dem Gletschereis sind eine
Reihe von landschaftsformenden Prozessen abgelaufen. Die Ergebnisse davon
sind heute als Drumlins, Oser und Kames zu
finden. Ein Drumlin, der durch eine stromlinienförmiges Aussehen auffällt
ist ein abgeschliffener Berg der sich dem vorrückenden Eis
entgegengestellt hat. Von der Seite des Eisschubes wurde viel abgetragen
und es entstand eine steile Böschung auf der Lee Seite wurde weniger
abgetragen oder sogar Material abgelagert. So daß die Form des halben
Tropfen entstanden ist Der Berg kann ein Stück einer früheren Endmoräne
sein als der Eisrand schon mal südlicher war, oder eine hohe Kuppe alter
Grundmoräne. Wenn ein solcher Berg höher als die Eisschicht war und
daraus hervorschaute wird er heute Nunatakker genannt, solche hohen Berge
gab es aber in unserer Gegend nicht, diese Nunatakker treten nur am nördlichen
Vorland der Mittelgebirge beispielsweise am Harzrand auf.
Drumlins
hingegen gibt es in Brandenburg. Einen von dem es jedenfalls behauptet
wird er sei ein Drumlin, liegt ganz in der Nähe von Stolzenhagen. Es ist
der kleine Rummelsberg südlich des Parsteiner Sees. Wenn es dann ein
Drumlin ist, könnten die anderen, auch in dieser Gegend stehenden Hügel,
ebenfalls Drumlins sein. Nur durch Bohrungen könnte man erfahren ob es
sich um ein altes Stück Endmoräne oder Kuppe handelt die vom Eis überschoben
wurde. Allzu viele Drumlins wurden in Brandenburg bisher nicht entdeckt,
dafür wären die vom Parsteiner See wunderschöne Exemplare, welche in
einer noch schöneren Landschaft stehen.
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Ein Os und auch eine Kame entstehen immer
in der Nähe des Gletscherrandes wo das Eis schmilzt. Sie sind im Prinzip
vom Gletscher geformte kleine Sander. Im Falle des Os der mit
Kiesablagerungen bedeckte Grund eines Schmelzwasser führenden Baches im
Eis: |
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Oser bei Neudorf |
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Im Falle der Kame handelt es sich um die
Ablagerungen eines Schmelzwasser niederbringenden Loches im Gletscher. Gut
ausgebildete Oser werden wir am Ausgang des Waldes bei Neudorf finden.
Oser und Kamen sind nur von geringer Höhe - maximal 10m -, so daß sie
oft von Menschenhand umgearbeitet worden sind. Auch ein wiederholtes Überfahren
durch Eis hat ein Os oder eine Kame selten überstanden. Oser können eine
Länge von mehreren Kilometern erreichen.
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