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Uferschwalben
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In unserer Sandgrube befindet sich von Anfang
Mai bis Mitte Juli eine Kolonie von Uferschwalben welche hier ihre Jungen
ausbrüten und aufziehen. Uferschwalben sind die kleinsten heimischen Schwalben.
Sofort nach ihrer Ankunft beginnen sie in der
Steilwand 1 bis 2m tiefe Röhren zu graben, die in einer Bruthöhle enden. Die
zierlichen Vögel schaffen diese gewaltige Arbeit in 3-4 Tagen. Bis Anfang
August ist das die Wohnung der Alten und Jungen, in der sie nächtigen.Ihren Namen erhielten diese Vögel, weil sie an
von Flüssen erodierten (abgespülten) Ufern nisten. Sie bevorzugen frisch
abgetragene Ufer. Sobald sich geringer Bewuchs bildet meiden sie diese Ufer.
Obwohl diese Schwalben ähnlich der
Hausschwalbe ( Mehlschwalbe) kaum menschenscheu sind, würde es sie sicher
stören, wenn an ihren Wohnröhren Besucher der Sandgrube vorbeilaufen würden.
So wurde bei der Anlage der Einrichtungen des "Geologischen Gartens"
eine ökologisch ideale Lösung gefunden. Die Terrasse, von welcher die
geologisch interessanten Schichten zu studieren sind, liegt außerhalb des
Bereiches der nistenden Uferschwalben. Im Uferschwalbenbereich wird weiter
schonend Sand abgebaut. Somit finden die Schwalben jedes Frühjahr "vom
Strom abgespülte" Steilufer in unserer Sandgrube vor.
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